Programmvorschau

Dienstag, den 3. Mai 2022

Thema: Von Menzingen über Afrika nach Altötting
125 Jahre Schwestern vom Hl. Kreuz
Referent: Christian Haringer
in Kooperation mit dem Provinzhaus Hl. Kreuz und der KEB Rottal-Inn-Salzach
Ort: Vortragssaal des Provinzhauses Hl. Kreuz (über der Anbetungskirche)
Beginn: 19:30 Uhr
Dauer: ca. 1 1/2 Stunden
Im Herbst 1896 kam mit Schwester Elekta Kaltenbach die erste Schwester vom Heiligen Kreuz nach Altötting. Sie war auf der Suche nach einem geeigneten Grundstück, um hier die erste deutsche Niederlassung des Ordens zu gründen. Aus den bescheidenen Anfängen des „Kreszentiaheims“ erwuchs in den nächsten Jahrzehnten das Provinz- und Missionshaus Heilig Kreuz mit seiner beeindruckenden Jugendstil-Kirche und zahllosen Niederlassung im gesamten süddeutschen Bereich sowie einer segensreichen Missionstätigkeit auf vier Kontinenten. In ihrer 125-jährigen Geschichte musste sich die deutsche Provinz der Schwestern vom Heiligen Kreuz immer wieder neu den Herausforderungen des Zeitgeschehens stellen.

Mittwoch, den 25. Mai 2022
Thema: „Die Posaune, die aus dem Orgelgehäuse kam“ – Altöttinger Musikgeschichte
Vortrag und Musik

Referent: Prof. Dr. Josef Focht, Direktor des Musik-
instrumentenmuseums, Universität Leipzig
Ort: Altöttinger Marienwerk, Musiksaal
Beginn: 19:00 Uhr, Eingang Kapellplatz
Dauer: ca. 2 Stunden
Die Schatzkammer hütet eine der ältesten Zugposaunen der Welt aus dem Jahr 1576, die bei der Renovierung der Stiftskirchenorgel 1903 zum Vorschein kam. Die Inschrift auf ihrem Schallbecher weist sie als Werk des Nürnberger Instrumentenbauers Anton Schnizer aus. Professor Focht nimmt diese Kostbarkeit zum Anlass, die Rolle Altöttings in der Musikgeschichte der Gegenreformation zu schildern. In dieser Zeit fand zwischen dem Wallfahrtsort und der Münchner Residenz samt ihrer weltberühmten Hofkapelle ein reger Austausch statt. Auf einem Schnizer-Nachbau wird Musik von Orlando di Lasso zu hören sein.

Samstag, 2. Juli Rad-Exkursion
Ausweichtermin 9. Juli (bei schlechtem Wetter)
Treffpunkt 14:00 Uhr am Dultplatz
15:30 Uhr Heimatmuseum Kastl
anschl. Einkehr im Gasthaus Spirkl
Ziele: Verschiedene Marterl, Pestfriedhof im Altöttinger Forst, Heimatmuseum in Kastl, Alte Bahnhofstr. 7
Das am 7. Mai 2011 gegründete Heimatmuseum wird betreut vom Ortsheimatpfleger Dieter Hoffmann. In acht Räumen sind sehr schöne und seltene Exponate ausgestellt. Unter anderem ist die Ortsgeschichte in komprimierter Form dargestellt, ein detailgetreu nachgebildet altbayerischer Bauernhof und ein originales Schulzimmer aus dem Jahr 1956 zu sehen, sowie die Landwirtschaft im Wandel der Zeit ab 1930 und die Arbeit in den Kastler Steinbrüchen im Zusammenhang mit dem Bau der Bahnlinie Mühldorf – Simbach dokumentiert.

Vorschau auf das 2. Halbjahr September bis Dezember

11. September Tag des offenen Denkmals „KulturSpur. Ein Fall für den Denkmalschutz“

September Das Rupertusstift Altötting – vom Priesterheim zum Kollegiatsstift
(Referent Msgr. Wolfgang Renoldner)

Oktober Die „sankt Valentins kranckheit“ oder „hinfaltn sichtn“ im Spiegel
Altöttinger Wallfahrtszeugnisse (Vortrag von Erhard Karl)

November Mitgliederversammlung mit Neuwahlen und Besichtigung der Mechanischen Krippe

26. Dezember Stephani-Umritt auf dem Kapellplatz

Band 11 der Oettinger Heimatblätter mit dem Rückblick auf Vorträge der Jahre 2020 und 2021 sowie dem Jubiläum „100 Jahre Oettinger Heimatbund“ erscheint im Mai 2022.
Der Band ist erhältlich bei Jörg Zellner (zellner-meinecke@t-online.de oder Tel. 08671 1710),
in Buchhandlungen und bei allen Veranstaltungen des Oettinger Heimatbundes.

 

 

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